Für viele Jugendliche kann es eine große Hürde sein, sich Hilfe bei einem Psychotherapeuten oder einer Psychotherapeutin zu suchen. Oft bestehen Ängste, dass man ausgelacht werden könnte, wenn andere davon mitbekommen, oder dass alle glauben man habe „einen an der Waffel“. Es geht nicht darum, dass man verrückt ist! Psychotherapie ist letztlich Hilfe zur Selbsthilfe und sie kann bei sehr vielen verschiedenen Problemen sehr hilfreich sein.

 

Vielleicht traust Du Dich nicht, Dich in der Schule zu melden, wenn Du nicht 100% sicher bist, dass Deine Antwort richtig ist. Vielleicht hast Du Angst, die anderen könnten Dich auslachen, schlecht von Dir denken oder meinen Du seist dumm? Oder vielleicht bist Du in letzter Zeit häufig sehr traurig, hast kaum noch Spaß an Dingen, die Dir mal Freude bereitet haben und fühlst Dich einfach nur mies? Es kann auch sein, dass Du häufig Ärger mit Deinen Eltern und in der Schule hast, Du oft in Schlägereien verwickelt bist,  schnell gereizt bist und dann „explodierst“ oder Du gar keinen Bock mehr hast, in die Schule zu gehen. Es gibt nicht nur Dich, sondern viele andere Jugendliche, die ähnliche oder noch andere Schwierigkeiten haben. Du bist damit nicht allein – auch wenn es sich manchmal so anfühlt. Und es ist dann wichtig und richtig, dass Du Dir Hilfe holst, bei Freunden, bei Deiner Familie, bei einer Beratungsstelle oder auch bei jemandem wie mir.

 

Ich freue mich, wenn Du den Weg zu mir findest und wir zusammen daran arbeiten können, dass es Dir wieder besser geht. Es wird darum gehen, gemeinsam zu überlegen was mit Dir los ist. Deine Themen und Du, Ihr werdet ernst genommen. Um Verbesserungen zu erreichen bedarf es aber Deiner Mitarbeit, ich alleine werde nichts verändern können. Das heißt wir werden uns regelmäßig, in der Regel einmal in der Woche, für 50 Minuten sehen, um Deine Anliegen zu besprechen, zu klären, ob und was sich bereits verändert hat und was wir noch tun können um weitere Verbesserungen zu erreichen.