Wenn du mit deinen Eltern zu mir kommst, hast du sicher eine Menge Fragen, die in deinem Kopf herumschwirren. Vielleicht weißt du auch gar nicht so recht, was du hier sollst. Oder du hast ein wenig Angst vor der neuen Situation. Wir werden uns jede Menge Zeit nehmen, um uns kennenzulernen. Du darfst mir alle deine Fragen stellen und ich werde dir erzählen, was wir machen werden. Ganz wichtig ist es, dass du dich wohlfühlst bei mir und wir gemeinsam überlegen, was wir tun können, damit es dir und deiner Familie wieder besser geht. Denn in der Regel kommen Kinder wie du zu mir, weil es etwas gibt, dass sie belastet, dass sie nervt oder auch traurig macht.

 

Hier sind ein paar Informationen für deine Eltern:

Bevor bei mir eine psychotherapeutische Behandlung eingeleitet wird, berate ich Sie bei einem ersten telefonischen Gespräch über das weitere Vorgehen und über den Ablauf der Kostenübernahme einer psychotherapeutischen Behandlung und gebe Ihnen Informationen an die Hand. In einem späteren Erstgespräch lernen Sie mich gemeinsam mit Ihrem Kind kennen und wir besprechen alle wichtigen Details. Wenn Sie und Ihr Kind nach dem ersten Gespräch gerne weiter mit mir zusammen arbeiten möchten, werden wir alle weiteren Schritte gemeinsam in die Wege leiten. Welche Schritte das genau sein werden, hängt davon ab, welcher Weg der Kostenübernahme für Sie am besten geeignet ist. Den genauen Ablauf der Kostenübernahme finden Sie unter dem Reiter „Kostenübernahme“.

Eine therapeutische Behandlung beginnt in der Regel mit sogenannten probatorischen Sitzungen. Diese Sitzungen dienen noch nicht der Behandlung an sich, sondern primär der Diagnostik und dem weiteren gegenseitigen Kennenlernen. Es ist sehr wichtig, dass Sie und vor allem Ihr Kind gern mit mir zusammen arbeiten wollen, sich bei mir wohlfühlen und sich auf eine Behandlung bei mir einlassen können. Ein weiteres, zentrales Ziel der Probatorik ist herauszufinden, was Ihr Kind hat und wieso es davon betroffen ist. Diese Frage „brennt“ vielen Familien oft förmlich „unter den Nägeln“. Schließlich muss überlegt werden, was Ihnen helfen könnte und ob eine therapeutische Behandlung das Richtige für Sie und Ihr Kind ist. Am Ende der probatorischen Phase bekommen Sie und Ihr Kind eine Rückmeldung der Ergebnisse von mir und wir entscheiden gemeinsam wie es weitergehen wird. Die Psychotherapie sollte dann an regelmäßigen, 50 minütigen Terminen und in der Regel einmal wöchentlich erfolgen. Bei Kindern werden Sie als Eltern oft stark mit einbezogen. Im Jugendalter ist es möglich, dass die Jugendlichen alleine und unabhängig von Ihren Eltern eine Behandlung in Anspruch nehmen. Ob und wann das sinnvoll ist, wird in der Probatorik abgeklärt.